Mädler Monopol

Die anderen Truhen-Modelle aus der Mädler Manufaktur, typisch mit dem blaugrauem äusseren und den markanten Messing-Nieten, waren eher stabilere Reisebegleiter. Auch diese Modelle wurden in allen möglichen grössen hergestellt. Das Modell mit dem abklappbaren Vorderteil wurde an der Weltausstellung 1910 prämiert. Es hatte den Vorteil, dass man einfacher an die untersten Einsätze herankam.

Nach dem Konkurs der Mädler-Manufaktur gab es doch ein weiterkommen des Mädler Familienunternehmens.
Die Tochter des Edgar Moritz Mädler, STEFANIE MÄDLER, die bei ihm in Deutschland das Handwerk lernte, übernahm nach einigen Wanderjahren in Spanien, Italien und Frankreich den Aufbau der MÄDLER AG am Paradeplatz in Zürich. Zusätzlich führte Sie über mehrere Jahre eine Niederlassung in New York.
STEFANIE MÄDLER verstarb im Jahre 2007. Sie war die letzte erfolgreiche Vertreterin des Familienstammes. Sie zeichnete sich durch Ihre unangefochtene Fachkompetenz, ihre Kompromisslosigkeit in Bezug auf Qualität und Praktikabilität, sowie ihre Zielstrebigkeit aus. Durch langjährige und vertraute Mitarbeiterinnen, realisierte sie die Weiterführung ihrer unternehmerischen Grundsätze auch über ihren Tod hinaus.
Frau GERTRUD BURKHALTER, die STEFANIE MÄDLER über 26 Jahre beruflich begleitet hat, führt heute die Unternehmung mit GABRIELA WIDLER, nach den Grundsätzen von STEFANIE MÄDLER, als Familienunternehmen weiter. Das Traditionsreiche Haus für feinste und exklusive Lederwaren ist im April 2008 vom Paradeplatz in eine charmante kleine Boutique an die Wühre 13, direkt an der Limmat, umgezogen.

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